2012 machte in ORF 1 die finanziell gebeutelte, fiktive Gemeinde „Braunschlag“ mit einer angeblichen Marienerscheinung und so manch anderem wundersamen Ereignis von sich reden. 14 Jahre später steht am Freitag, dem 20., und Samstag, dem 21. März 2026, um 20.15 Uhr in einer ORF-1-Premiere sowie jeweils 24 Stunden vorab auf ORF ON „Braunschlag 1986“, die Fortsetzung der Erfolgsserie von David Schalko, in Form eines zweiteiligen Specials, jeweils in Spielfilmlänge, auf dem Programm. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit u. a. Robert Palfrader, Maria Hofstätter, Nicholas Ofczarek, Nina Proll, Manuel Rubey, Sabrina Reiter, Christopher Schärf, Simon Schwarz, Raimund Wallisch, Branko Samarovski, Thomas Stipsits, Stefanie Reinsperger, Erol Nowak, Inge Maux und David Wurawa. Ebenfalls mit dabei: Neuzugang Nora Waldstätten.
Nina Proll begeistert seit Jahren mit ihren legendären Film- und Fernseh-Rollen, beispielsweise in „Hinterholz 8“, „Braunschlag“ und „Vorstadtweiber“, als Theaterschauspielerin oder auf der Musicalbühne ihr Publikum. Auch mit eigenen Soloprogrammen wie “Kann denn Liebe Sünde sein?” tourte sie erfolgreich durch Österreich. Ab 20. März ist sie in der Serie „Braunschlag 1986“, der Fortsetzung der ORF-Kultserie von David Schalko, zu sehen.
Nina Proll gelang 1999 mit dem Film „Nordrand“ unter der Regie von Barbara Albert der Durchbruch. Sie wurde für ihre Darstellung einer jungen orientierungslosen Frau mehrfach ausgezeichnet. Sie stand unter anderem als „Barbarella“ und in „Cabaret“ auf der Musical-Bühne. 2013 brachte sie „Lieder eines armen Mädchens“ auf CD heraus. Auf „12 Songs, nicht die Schlechtesten“ coverte sie 2004 unter anderen Hildegard Knef und Falco. Nina Proll stand für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen wie den preisgekrönten Film „Talea“, die Krimikomödie „Dampfnudelbulues“ oder auch für die Klassiker „Hinterholz 8“, „Komm, süßer Tod“ oder „Im Reich der Reblaus“ vor der Kamera. Im Kinoerfolg „Keinohrhasen“ von und mit Til Schweiger gab Nina Proll einen Schlager-Star. 2006 war sie erneut unter der Regie von Barbara Albert im Film „Fallen“ zu sehen.
In der dritten Staffel der Tanz-Show „Dancing Stars“ schaffte es Nina Proll bis in die sechste Runde. 2018 erhielt die Schauspielerin den österreichischen Fernsehpreis „Romy“. 2019 war „Anna Fucking Molnar“ ein Fernsehfilm von und mit Nina Proll auf ORF 1 zu sehen.
Maria Hofstätter ist eine österreichische Schauspielerin. Sie war unter anderem in den Filmen „Wilde Maus“, „Wie man Leben soll“, „Indien“, „ImportExport“ oder „Sophie Scholl – die letzten Tage“ auf der Leinwand zu sehen. In David Schalkos achtteiliger Serie „Braunschlag“ spielte sie ebenfalls eine der Hauptrollen. In Arman T. Riahis Film „Fuchs im Bau“ spielte sie eine Gefängnislehrerin, die mit ihren unkonventionellen Unterrichtsmethoden die Haftanstalt auf Trab hält.
Seit 1995 leitet die gebürtige Oberösterreicherin mit Dietmar Nigsch das Projekttheater Vorarlberg in Feldkirch. Maria Hofstätter ist einem breiten Publikum vor allem aus dem Ulrich-Seidl-Film „Hundstage“ bekannt. Für ihre Rolle der einfältigen Anna erhielt sie 2001 den Spezialpreis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen in Gijón. 2003 war sie Shooting Star der Berlinale. 2006 wurde ihr der Nestroy-Preis für das Theaterstück „How much, Schatzi“ verliehen.
Außerdem am Dienstag zu Gast: Voodoo Jürgens
„Braunschlag 1986“ auf tv.orf.at
Willkommen Österreich, 10. März ab 22 Uhr in ORF1 und ab 20 Uhr auf ORF ON!
