Benjamin Karl zählt zu den erfolgreichsten Snowboardern Österreichs. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gesamtweltcupsieg 2008/09, mehrere Weltmeistertitel – darunter fünf im Parallelslalom – sowie Olympiamedaillen in Olympische Winterspiele 2010 (Silber), Olympische Winterspiele 2014 (Bronze) und Gold im Parallelriesenslalom bei den Olympische Winterspiele 2022. 2025 überraschte Karl mit einer Pause vom Profisport, nach seiner Rückkehr konnte er sich jedoch auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien im Parallel Riesenslalom Herren die Goldmedaille sichern.
Bereits mit zehn Jahren entschied sich Karl für den Spitzensport im Alpin-Snowboarden und besuchte die Skihandelsschule Schladming. 1995 hätte ein schwerer Unfall mit drei gebrochenen Brustwirbeln seine Karriere beinahe beendet, doch noch im selben Jahr gewann er den Landescup. Seinen ersten von fünf WM-Titeln erringt er 2009, den bislang letzten 2021. Dazwischen holt er dreimal den Gesamtweltcup und zwei Olympia-Medaillen. Den Traum von Olympia-Gold erfüllte sich der Niederösterreicher erstmals 2022 in Peking. In der Saison 2023/24 sicherte er sich zum vierten Mal den Gesamtweltcup. Mit inzwischen 28 Weltcupsiegen untermauerte Karl weiter seine Ausnahmestellung. Abseits der Piste sorgt er derzeit auch in der Ultracycling-Szene für Aufsehen.
Benjamin Karl bei skiaustria.at
Österreichs Medien haben die Skeleton-Pilotin Janine Flock längst als „Tiroler Eiseilige“ in den Sporthimmel geschrieben. Ein Blick in die Skeleton-Weltcupbücher bestätigt: Janine Flock hält den Rekord mit 45 Podestplätzen (15 Siege, 11 zweite, 19 dritte Ränge) in 119 Rennen. Die 36-jährige Tirolerin war in 16 Saisonen kopfvoraus im Eiskanal dreifache Gesamtweltcup-Siegerin, zweimal Gesamtzweite, hat drei WM-Medaillen, ist viermalige Europameisterin und vierfache Olympiateilnehmerin. Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo holte sie Gold und hatte die große Ehre, bei der Schlusszeremonie gemeinsam mit Alessandro Hämmerle die Österreichische Fahne zu tragen. Ihre sportliche Karriere begann die Tirolerin im Jahr 2004, seit 2006 gehört sie zum Nationalkader. Die Faszination für Skeleton erklärt sie mit der einzigartigen Kombination aus Geschwindigkeit und Präzision: „Der Blickwinkel ist spektakulär, der Speed und die Fliehkräfte gewaltig.“
Außerdem am Dienstag zu Gast: Lilian Klebow
Willkommen Österreich, 3. März ab 22 Uhr in ORF1 und ab 20 Uhr auf ORF ON!
